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Technologie

Wie Stiftungen in Deep-Tech investieren können

Die Joachim Herz Stiftung zeigt, wie Stiftungen erfolgreich in Deep-Tech-Bereiche investieren können, um Innovationen zu fördern und finanziellen Erfolg zu erzielen.

Sophie Braun17. Juni 20261 Min. Lesezeit

Es ist an der Zeit, das Potenzial von Stiftungen als Treiber für Innovationen in der Deep-Tech-Finanzierung ernst zu nehmen. Die Joachim Herz Stiftung hat kürzlich ihren Ansatz präsentiert, wie Stiftungen nicht nur passive Geldgeber sein können, sondern aktiv in risikobehaftete Technologien investieren sollten. Das ist nicht nur gut für die Gesellschaft, sondern auch für die Rendite.

Zunächst einmal ist die Notwendigkeit der Förderung von Deep-Tech-Startups unbestreitbar. Diese Unternehmen arbeiten oftmals an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Technologie und können Lösungen für einige der drängendsten Probleme unserer Zeit bieten, ob es sich nun um nachhaltige Energie, Gesundheitsinnovation oder digitale Transformation handelt. Durch Investitionen in diese Sektoren unterstützen Stiftungen nicht nur den Fortschritt, sondern helfen auch, eine neue Wirtschaft zu formen.

Ein weiterer Aspekt ist die Diversifikation des Portfolios. Stiftungen, die in Deep-Tech investieren, können von potenziell hohen Renditen profitieren. Während die Märkte für traditionelle Anlagen oft stagnieren, bieten innovative Technologien Chancen, die mit einem höheren Risiko einhergehen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Stiftungen rücksichtslos investieren sollten. Ein fundierter Ansatz, bei dem das Risiko sorgfältig abgewogen wird, kann zu einem ausgewogenen Portfolio führen, das sowohl soziale Verantwortung als auch finanzielle Ziele vereint.

Natürlich gibt es Kritiker, die in der Kombination von Mission und Rendite ein Problem sehen. Diese Stimmen argumentieren, dass Stiftungen ihren sozialen Auftrag in Gefahr bringen könnten, wenn sie sich zu stark auf Renditeorientierung konzentrieren. Doch gerade hier liegt die Stärke des Ansatzes der Joachim Herz Stiftung: Die Überzeugung, dass soziale Ziele und finanzielle Erträge Hand in Hand gehen können. Schließlich ist eine gut finanzierte Stiftung in der Lage, noch wirksamer zu arbeiten und ihre Mission auf lange Sicht zu verfolgen.

Insgesamt zeigt die Joachim Herz Stiftung, dass Stiftungen in der Lage sind, sich in die neue Welt der Deep-Tech-Finanzierung einzufügen und dabei sowohl gesellschaftlichen Nutzen als auch ökonomische Vorteile zu schöpfen. Der Weg ist geebnet und es bleibt spannend zu beobachten, wie andere Stiftungen diesem Beispiel folgen werden.

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